• Folie3
  • Folie4
  • Folie1
  • Folie6
  • Folie2
  • Folie5

Der vlbs versucht widersprüchliche Aussagen zu klären (21.04.2020)

(Harry Wunschel) Fragen zur Öffnung der Schulen, Einbestellung von Klassen und Fragen zum Gesundheitsschutz überschlagen sich und entstandene widersprüchliche Aussagen versucht der vlbs zu klären. Hier der Stand vom 20.04.2020:

1. Zweite Stufe des Unterrichtsbeginns:
Leider ist eine Aussage in einem Briefes der ADD vom 16.04.2020 am 17.04.2020 von derselben unterzeichnenden Person wieder gerändert worden. Am 04.05. sollen die 11. Klassen des Beruflichen Gymnasiums wieder für den Präsenzunterricht in die Schule kommen. Für den vlbs völlig unverständlich, bei schwierigster Umsetzung der Hygienevorschriften, ohne Not knapp 4.000 Schülerinnen und Schüler schon zu diesem Zeitpunkt wieder in die Schule zu schicken. Schließlich ist das schulische Hauptziel allein die Versetzung in die 12. Klassenstufe.

Der HPR BBS hat sich einstimmig gegen dieses Vorgehen ausgesprochen und noch Sonntagabend einen Brief an Bildungsministerin Dr. Hubig gesendet.

2. Lehrkräfte-Risikogruppen
Da es einige Widersprüche in verschiedenen Briefen und Aussagen zu den Risikogruppen gibt, hat der HPR BPR folgende drei Fragen an die Abteilungsleiterin der Abteilung 4 A, Frau Petra Jendrich, gesendet, die postwendend per Email mit einem klaren „Ja“ beantwortet wurden.

  • Gehören über 60 Jahre alte Lehrkräfte zur Risikogruppe und können ihren Dienst von zuhause aus verrichten?
  • Können Schwangere und stillende Mütter ihren Dienst von zuhause aus verrichten?
  • Können auch Lehrkräfte mit Angehörigen im Haushalt, die zur Risikogruppe gehören, ihren Dienst von zuhause aus verrichten?

Die Attestpflicht bezieht sich bisher nur auf Lehrkräfte mit folgenden Grunderkrankungen: Herz-Kreislauf-System, chronische Erkrankung der Lunge oder der Leber, Zuckerkrankheit, Krebs (Hygieneplan, Stand: 17.04.2020, S. 6).

Weiterhin (Hygieneplan, Stand 17.04.2020, S. 7):
„Eine Schwerbehinderung allein ohne Vorliegen einer risikoerhöhenden Erkrankung bietet keinen Grund dafür, dass diese Personen nicht als Lehrkräfte im Präsenzunterricht eingesetzt werden können. Gleiches gilt für Schwangere.“

Damit ergeben sich widersprüchliche Aussagen zu den Schwangeren bzw. stillenden Müttern, die der vlbs versucht, schnellstmöglich zu klären.

3. Hygieneplan
Der Hygieneplan-Corona ist mittlerweile an die einzelnen Schulen verschickt worden und findet sich auch unter „Hygieneplan Corona für die Schulen in Rheinland-Pfalz“ ist auf der Homepage des vlbs.

Dennoch möchte ich gerne auf einzelne Schwierigkeiten hinweisen, die sich abzeichnen werden:

Die Händehygiene muss bei Anfassen von Griffen und Geländern, vor und nach dem Essen, vor und nach der Nutzung der Schutzmaske, nach dem Toilettengang und bei Betreten des Klassenraumes sichergestellt sein. Damit ergibt sich zwangsläufig eine unüberschaubare Stausituation bei hoffentlich genügend Flüssigseife und Papiertüchern.

Das Abstandsgebot muss auf dem Weg in die Schule und in die Klassenräume sichergestellt werden. Ob dafür allein Markierungen reichen, darf bezweifelt werden. Im Toilettenbereich soll zumindest in den Pausen eine Eingangskontrolle durch eine Lehrkraft durchgeführt werden. Da die Pausen für die Klassen zeitlich versetzt gelegt werden sollen, wird wohl eine Dauerkontrolle durch Lehrkräfte nicht zu vermeiden sein.

Nur zur Information: Eine Nahrungszubereitung im Unterricht ist nicht erlaubt.

Da die Umsetzung des Hygieneplanes vor Ort an wichtigen Stellen den Arbeitsschutz der Lehrkräfte betrifft, möchte der vlbs auf das Mitbestimmungsrecht der Örtlichen Personalräte hinweisen.

4. Diskussion zur Verkürzung der Sommerferien
Der Landeselternbeirat hat eine Umfrage zur Verkürzung der Sommerferien auf den Weg gebracht. Der vlbs ist sich sicher, die Lehrkräfte sollten daran teilnehmen.

https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSdpjkaZKYykOds1Hs6VIZJY7rb0BYv87k8Un_NqwtOpSG-IBA/formResponse

Archiv2

BvLB

DBB

NEWSLETTER